Ankommen, wohnen, zuhause fühlen

Die Wohnheime des Studentenwerks Magdeburg bieten Studierenden mehr als nur Wohnraum – sie schaffen Orte des Zusammenlebens und des Studienalltags. Hinter funktionierenden Abläufen steht ein engagiertes Team, das sich täglich um Sauberkeit, Organisation und das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner kümmert.

Vier junge Personen sitzen an einem Tisch in einer Wohnküche und essen gemeinsam.

Ein starkes Team

Im Gespräch mit dem Reinigungsteam der Wohnheimabteilung Claudia Klotz, Petra Herbst, Evelin Kaupke und Stefanie Meyberg

Vier engagierte Magdeburgerinnen, die nicht nur langjährige Erfahrung in der Reinigungsbranche, sondern auch eine gesunde Portion Humor mitbringen. Frau Kaupke und Frau Herbst, Sie beide haben den Aufbau des internen Reinigungsteam von Anfang an miterlebt.
‍Erzählen Sie uns doch ein bisschen von Ihrem Start beim Studentenwerk.
‍
Petra Herbst:
Das war ein holpriger Start! Ich erinnere mich noch gut, wie wir an unserem ersten Tag zu Rossmann gelaufen sind, um Reinigungsmittel zu kaufen, damit wir mit der Arbeit beginnen können.

Evelin Kaupke: Wir kannten uns ja sogar schon vor unserem ersten Arbeitstag, weil wir uns damals am Tag der Bewerbungsgespräche auf dem Flur begegnet sind. Dort sind wir natürlich ins Gespräch gekommen und haben uns auf Anhieb gut verstanden.

Drei Frauen in roten Oberteilen und schwarzen Jacken stehen nebeneinander vor dunklem Hintergrund.
Petra Herbst, Christine Hentschel und Evelin Kaupke

‍
‍Wie hat sich Ihre Arbeit seitdem entwickelt?
Petra Herbst:
Im Laufe des Jahres 2024 sind dann noch unsere beiden Kolleginnen Frau Klotz und Frau Meyberg dazugekommen und mittlerweile sind wir wirklich ein eingespieltes Team. Wir haben im ersten halben Jahr nur die Wohnungen gereinigt, dann kamen auch allmählich auch die Treppenhäuser und der Verwaltungstrakt dazu. Da ist es natürlich wichtig, dass man sich auf seine Kolleginnen verlassen kann und einen guten Arbeitsrhythmus findet.

Evelin Kaupke: Das haben wir auch geschafft, würde ich sagen. Neulich sagte man uns, der Verwaltungstrakt wäre noch nie so sauber gewesen!  

Frau Meyberg, ist Ihnen die Teamarbeit hier im Studentenwerk auch so positiv aufgefallen?
‍Stefanie Meyberg: Absolut! Ich komme jeden Tag gern zur Arbeit, wir lachen viel und erleben auch viel Kurioses.

Was wäre das zum Beispiel?
Claudia Klotz:
Wir hatten neulich einen Termin zur Reinigung eines WG-Zimmers. Natürlich kündigen wir uns vorher an und klopfen auch ein paar Mal. Der Mieter hatte seinem Mitbewohner von dem Termin allerdings nichts erzählt und so standen wir gerade im Zimmer, als sich die Badezimmertür öffnete und der Mitbewohner mit einem Handtuch um die Hüften hinaustrat. Wir lachen so oft, wenn wir daran zurückdenken.

Gibt es denn neben solchen Situationen auch weniger schöne Seiten an Ihrem Beruf?
‍Stefanie Meyberg: Ein großes Problem ist die Sauberkeit in den Zimmern. Am schlimmsten zu reinigen sind die Duschen, das Badezimmer im Allgemeinen, aber wir standen auch schon vor verschimmelten Kühlschränken. Da würde es uns natürlich die Arbeit erleichtern, wenn die Studierenden selbst mal Lappen und Reinigungsmittel in die Hand nähmen und ein wenig auf die Sauberkeit in ihren Zimmern achten würden.

Claudia Klotz: Wir hatten auch schon mit Insektenbefall zu kämpfen. Da fragt man sich dann auch, ob es so weit kommen muss. Das kann weder für den Mieter schön sein, noch für denjenigen, der danach das Zimmer bezieht.

Wie bewerten Sie denn die Arbeit im Studentenwerk allgemein?
Stefanie Meyberg:
Ich arbeite unheimlich gern hier! Insbesondere die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ist mir absolut positiv aufgefallen. Ich habe eine vierjährige Tochter und kann dank der geregelten Arbeitszeiten den Tag mit meinem Kind verbringen.  

Evelin Kaupke: Das sehe ich genauso. Ich habe auch zwei Kinder und bin froh, dass ich unter der Woche von 6–12 Uhr arbeite und das Wochenende dann frei habe. Das ist nicht überall so und ich bin wirklich froh, hier im Studentenwerk arbeiten zu dürfen!

Kennzahlen

Erlöse aus Vermietung

2.565.000€

Im Zeitraum von 2020 bis 2024 sind die Erlöse aus der Vermietung kontinuierlich von 2.065.000€ auf 2.565.000€ gestiegen.

Unterbringungsquote

7,40%

2020

7,70%

2021

7,82%

2022

8,00%

2023

7,23%

2024